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Wirksamkeit der LOS-Förderung

Die Wirksamkeit und Qualität der LOS-Förderung stehen außer Zweifel. Sie wurden in Studien wissenschaftlich bestätigt.

Über zwei Jahre wurden die Rechtschreibleistungen von insgesamt achtundvierzigtausend in den LOS geförderten Kindern von Dr. Peter May, dem Autor der Hamburger Schreibprobe und Leiter des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Hamburg, erfasst. Die Ergebnisse wurden in Buchform publiziert. Im Verlauf der Förderung erzielten die Kinder einen deutlichen kontinuierlichen Leistungszuwachs. Nach zwei Jahren hatten LOS-Kinder den Anschluss an das Leistungsniveau des Durchschnitts aller Schüler geschafft.

In einer anderen breit angelegten Studie von Prof. Dr. Günter Esser, Institutsleiter des Department of Clinical Psychology/Psychotherapy, Universität Potsdam, ergaben sich hinsichtlich der schulischen Leistungsverbesserung während der LOS-Förderung positive Effekte.

Diese Studie wurde im Zeitraum 2005-2010 in drei Etappen durch die Universität Potsdam durchgeführt. Sowohl Kinder und Jugendliche mit starkem Trainingserfolg als auch diejenigen mit durchschnittlichem Trainingserfolg im Rechtschreiben konnten ihre Deutschnote im Trainingsverlauf deutlich verbessern.

Gerade Kinder mit deutlich unterdurchschnittlichen Ausgangsleistungen wiesen den größten Trainingserfolg auf. Hinsichtlich des Bearbeitungstempos der Kinder zeigte sich ebenfalls eine statistisch signifikante Verbesserung der Konzentrationsleistung.

Es konnte nachgewiesen werden, dass im Laufe eines Jahres pädagogischer Therapie im LOS die psychischen Auffälligkeiten der Kinder signifikant abnahmen. Besonders für die dissoziale Symptomsumme, wie z.B. Missachtung von Regeln und Normen, ergab sich ein statistisch bedeutsamer Haupteffekt. Ein positiver Einfluss auf die Angst vor Misserfolg und die Leistungsmotivation konnte nachgewiesen werden.