Elternforum
Liebe Eltern,
es ist nur natürlich, dass Sie sich Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder machen. Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, warum gerade Ihrem Kind das Lesen und Schreiben so schwer fällt, ob Sie im Laufe der Erziehung etwas versäumt haben oder Fehler gemacht haben.
Nein, dem ist nicht so. Kinder verfügen über unterschiedliche Voraussetzungen für das Erlernen des Lesen und Schreiben und deshalb lernen und automatisieren sie unterschiedlich schnell.
Bis zu einem Viertel aller Kinder und Jugendlichen hat Probleme beim Lesen und Schreiben. Davon betroffen sind Schüler aller sozialen Schichten in allen Schulformen – von der Grundschule bis hin zum Gymnasium.
Über die Ursachen der Lese-/Rechtschreibschwäche forschen viele anerkannte Wissenschaftler. Aber wichtiger als letztendlich die Ursache zu finden, ist die Antwort auf die Frage, ob und wie dem Kind geholfen werden kann.
Mit über 25 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Lese-Rechtschreibförderung und einfühlsamer Pädagogik können wir Ihrem Kind bei der Überwindung seiner Schwächen helfen. Dies zeigen auch die Erfahrungsberichte der Kinder und Eltern und die Studien über die Wirksamkeit der LOS-Förderung.
Probleme im Lesen und Schreiben:
Eine Frage des Verstehens
Wie viele Kinder haben Probleme mit dem Lesen und Schreiben? Zwei Prozent? Fünf Prozent? Oder doch 25 Prozent? Alle diese Angaben kursieren unter Fachleuten und in den Medien, doch wie kommen diese unterschiedlichen Zahlen zustande?
Die einfache Erklärung: Unterschiedliche Autoren legen unterschiedliche
Maßstäbe an das gleiche Problem an. Sie verwenden unterschiedliche
Definitionen und unterschiedliche Begriffe wie Legasthenie, LRS, Lese-
und Rechtschreibschwäche, Lese- und Rechtschreibstörung, Lese- und
Rechtschreibschwierigkeiten, Dyslexie und andere.
Wir meinen, man sollte nicht darüber nachdenken, wie man das Problem
benennt, sondern wie man betroffenen Kindern hilft. Daher arbeiten die
LOS mit engagierten Lehrern, erfahrenen Ärzten und kooperativen
Institutionen gerne zusammen.
Pädagogische Therapie: Helfen statt abstempeln
Unserer Überzeugung nach gibt es fließende Übergänge von schweren Störungen bis hin zum normalen Schriftspracherwerb. Da sind wir uns mit den führenden Wissenschaftlern einig. Probleme im Lesen und Schreiben sind schlicht noch nicht vollzogene Lernschritte. Dementsprechend müssen Diagnose und Förderung auf den im Wesentlichen unbestrittenen Erkenntnissen über den Verlauf des üblichen Schriftspracherwerbs bei einem Kind beruhen.
Die Grundzüge der pädagogischen Therapie, wie sie in den LOS angewandt wird, hat der Wissenschaftliche Beirat der LOS in einem Positionspapier formuliert:
Download PDF: Pädagogische Therapie der Lese-/Rechtschreibschwäche




